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Sie spielen Harfe – seit wann und wie kam es dazu?

Als ich mit 5 Jahren das erste Mal in der Oper war und im Orchestergraben die Harfe entdeckt hatte, war es um mich geschehen :-). Während einer intensiven Klavierausbildung, die mit mehreren Preisen bei Wettbewerben gespickt war, lernte ich dann– endlich- Harfe. Ich spiele jetzt schon wirklich 25 Jahre Harfe!

Bei welchen Events haben Sie bereits gespielt?

Oh, bei so vielen und unterschiedlichen, von privaten Hochzeiten + anderen Feierlichkeiten bis zum Auftritt vorm Bundespräsidenten oder Horst Seehofer in der Münchner Residenz oder in den USA für einen großen Politiker , im TV bei „ Verbotene Liebe“ (als ich selbst:-)), mit Nevio oder mit Beyoncé in der o2 World.

… und welche Veranstaltung hat Ihnen am meisten gefallen?

Eine schwierige Frage…Jede Veranstaltung ist besonders und macht Spaß, ich liebe den Kontakt zum Publikum und bekomme immer so viel zurück.  (weiterlesen…)

Mit „Barons of Berlin“ haben Sie ein Trio aus musikbegeisterten Künstlern ins Leben gerufen. Wie kam es dazu und welche Bedeutung hat „Barons of Berlin“ genau?

Mit Hubertus v Bredow habe ich vor vielen Jahren in einer Django-Reinhardt-style Band zusammengespielt, schon damals waren wir in Sachen Musik-Geschmack und Humor auf einer Ebene, Sander Hoving, Jazz-Geiger aus Amsterdam, der uns damals in der Berliner Musik-Kneipe „ Ginos La Boheme“ spielen hörte, ist genau die fehlende Zutat gewesen um eine Band wie The Broke Barons of Berlin aus der Taufe zu heben, Der Bandname ist die freie englische Übersetzung von „verarmter Landadel“, zu unserem Kummer trifft das Adjektiv darin häufiger zu als uns lieb ist.  (weiterlesen…)

Sie sind ein Musik-Duo und gleichzeitig verheiratet – Kam die Heirat vor der Idee mit der Musik oder erst dadurch?

Wir haben uns beim Musikmachen kennen gelernt. Wir haben vorher zusammen in einer 4-Mann gespielt und sind und aufgrund unseres Hobbys auch privat näher gekommen.

Aufgrund der vielen positiven Resonanzen kam uns die Idee es ab 2009 als Tanzmusik Duo zu versuchen. Den Schritt haben wir bisher keinen Tag bereut.

Welche Stilrichtungen umfasst ihr Portfolio?

Wir bieten Tanz- und Partymusik mit einer Mischung aus Oldies, Schlager, Rock & Pop und Titeln aus den aktuellen Charts. Wir stellen uns bei jeder Veranstaltung auf das Publikum ein. Deshalb gibt es bei unseren Auftritten keine Altersbegrenzungen. Wir spielen ebenso grüne sowie goldene Hochzeiten. (weiterlesen…)

Sie nennen sich „Die Hugos“ – wie kam es zu dem Namen und war es der erste Name Ihres Ensembles?

Als das Ganze vor etwa 12 Jahren begann, sind wir namenlos bei kleineren Familienfeiern und Gartenfesten aufgetreten. Erst als wir das erste Mal auf einer Kleinkunstbühne standen und das Publikum begeistern konnten, wussten wir, dass aus diesem Hobby etwas mehr werden könnte. Also musste auch ein Name her. Aus einer Bierlaune heraus etablierte sich der Name “Die Hugos”, um unseren gemeinsamen Ursprung der Hugenottenstadt Erlangen zu würdigen. Für weitere Interpretationen dieses Namens bleibt da noch Raum, wie “Harmonie Und Gesang Ohne Sängerin”. Deshalb darf unsere Pianistin ja auch nicht mitsingen ;-)

Sie sind eine Gruppe bestehend aus 6 Personen – kommt es da manchmal zu Streitigkeiten wenn es um die Musik geht oder ist der Geschmack aller ungefähr gleich?

Der Musikgeschmack ist natürlich nicht bei allen gleich, aber Streitigkeiten bei der Auswahl gibt es nicht. Da sich unser Repertoire auf A-cappella beschränkt, steht in erster Linie der Spaß am mehrstimmigem Gesang im Vordergrund. Da ist es dann ziemlich egal, ob es sich um Volksmusik, Schlager oder Popmusik handelt. Wenn es von den Harmonien her gut klingt, dann sind wir auch mit Freude dabei. Natürlich hat jeder von uns so sein ‘Favourite’.

Welche Stilrichtungen umfasst Ihr Portfolio?

Am liebsten widmen wir uns den Stücken der Comedian Harmonists. Diese 5-stimmigen Sätze mit Pianobegleitung sind einfach genial arrangiert und anspruchsvoll. Dabei sind wir bemüht dicht am Original zu bleiben. Zudem haben wir einige Volkslieder im Programm und uns auch mal in der Barbershop-Harmony versucht. Natürlich gibt es auch einige moderne A-cappella Stücke im Repertoire. (weiterlesen…)

Welche Stilrichtungen der Musik umfasst Ihr Repertoire?

Der Bogen spannt sich von Barockmusik bis hin zu bekannten klassischen Melodien. Um der Musik den vollendeten Rahmen zu geben, spielen wir im barocken Kostüm. Natürlich kann man auch ein ganzes Konzert buchen. Anlässlich des 300. Geburtstages Friedrich des Großen im nächsten Jahr haben wir ein neues Programm mit seinen Kompositionen entwickelt.

Was genau macht Ihrer Meinung nach einen guten Unterhalter aus?

Dem Kunden ist wichtig, dass man auf seine Wünsche eingeht und seine Gäste auf einen gelungenen Abend zurückschauen können. Wir beraten ihn, welche Musik zu welchem Anlass passt. Meistens eröffnen wir die Feier oder den Empfang mit festlicher Musik und spielen dann im weiteren Verlauf im Hintergrund zum Dinner. Das Publikum fühlt sich besonders angesprochen, wenn es bekannte Melodien hört.

Welche Musikrichtung ist am beliebtesten bei Ihrem Publikum und wird am häufigsten gespielt?

Das hängt vom Stil der Location ab. Im Ambiente eines Schlosses oder eines historisch besonders wertvollem Raumes wird meistens Barockmusik mit Violine und Cembalo gewünscht. Das gibt der Feier eine besondere Authentizität. Natürlich darf dann die Haydn „Serenade“ oder die „Kleine Nachtmusik“ von Mozart nicht fehlen. Als Umrahmung bei einem Festakt oder in modernen Räumlichkeiten spielen wir oft im Trio Sonaten von Händel, Vivaldi oder Telemann.

„Ein Event steht und fällt mit der Musik“. Würden Sie das unterschreiben und wenn ja warum?

Lassen Sie mich mit einem Zitat von Friedrich Nietzsche antworten:

„ Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum!“ (weiterlesen…)

Sie nennen sich „Saphir Blanc“ – wie kam es zu dem Namen und war es der erste Name des Ensembles?

Ein weißer Saphir ist ein seltener Edelstein der seine ganze Kraft und seinen Glanz erst nach dem Schliff erkennen lässt. Und genau aus diesem Grund haben wir diesen Namen gewählt. Der erste Name des Ensembles war jedoch ein anderer, der allerdings schon international vergeben war. Somit mussten wir ausweichen und haben unserer Meinung nach etwas adäquates gefunden.

Sie sind ein Duo – kommt es da manchmal zu Streitigkeiten wenn es um die Musik geht oder ist der Geschmack beider ungefähr gleich?

Selbstverständlich kommt es auch bei uns zu Meinungsverschiedenheiten. In puncto Musikrichtungen, sowie auch in puncto Eigenkompositionen und Texten. Ansonsten wäre sicher keine so kreative Arbeit möglich. Wenn man zu zweit arbeitet hat jeder seine eigenen Ideen die dann in ein gemeinsames Bild gebracht werden müssen. Aber wie man hört und sieht funktioniert das sehr gut. Unsere Arbeit wäre sicher sehr langweilig wenn wir immer einer Meinung wären. ;-)

Welche Stilrichtungen umfasst Ihr Portfolio?

Unser Programm unterteilt sich in zwei Bereiche.

Der eine umfasst eigens komponierte deutschsprachige Songs die sich in vielen Radiosendern etabliert haben. Diese werden mit Halbplayback und Live-Gitarre sowie Live-Gesang präsentiert.

Der andere Bereich umfasst Oldies und Evergreens in den Sprachen deutsch, französisch und englisch. Hier werden die Songs unplugged mit nur zwei Gitarren und Gesang präsentiert. Dieser Bereich kann bei Bedarf zu gegebener Zeit auch um viele sehr schöne Weihnachtslieder erweitert werden. (weiterlesen…)

Foto: Shirin Kasraeian

Was soll denn nun eigentlich SchlagerMetall?

Der Name beschreibt ja das Programm. Wir mischen Schlager mit Metall, also Hardrock und Heavy Metal und unterhalten mit ungewohnten Arrangements und Potpourris unser Publikum. Spätestens nach drei Liedern beim Konzert haben alle Spass und frönen ihrer Tanzlaune.

Wie viel Wahnsinns bedarf es, um eine solche Idee wie Euer Konzept ernsthaft verfolgen zu wollen?

Naja, Woody Allen oder Klaus Kinski wären schon zu weit, bei denen lenken vor allem die filmischen Ambitionen ein wenig von der Musik ab. Aber so ein wenig Guildo, eine Prise Raab und ordentlich Helge, das hilft. Jetzt nicht von der Musikrichtung her, aber von der Gesinnung schon. Eine Prise Jürgen Schneider für das schnelle Geld hätte etwas, aber die darauf folgende sichere Verwahrung wollen wir nun doch nicht…

Wie haben Sie sich gefunden?

Das ist einfach, Gründungsmitglied Tom Delay ist GG van Dieps Cousin, dessen Schwesters Bruder ist Holger di Polka. Holga di Polka hat eine Reinigungskraft, dessen Mann ist PatRock. Und hier schließt sich der Kreis – Pat Rock und Tom Delay hatten eine Affäre aus der eine Tochter stammt, die nannten Sie Dudel und warteten bis sie alt genug war um in einer Band zu spielen. Eigentlich ging es ganz schnell und war Liebe auf den ersten Ton.

Welche Vorbilder haben Sie? (weiterlesen…)

Welche Subgenres der Volksmusik umfasst Ihr Portfolio?

„Es ist vor allem Tanzmusik aus dem bayerischen Oberland, die wir spielen – das heißt flotte Polkas und Walzer, aber auch lustige Gruppentänze, die wir sehr oft mit dem Publikum einstudieren. Das ist meistens besonders lustig für die Leute, egal wo sie herkommen, und für uns natürlich auch. Ansonsten spielen wir auch Musik aus anderen Ländern, aber Bayern ist für uns am wichtigsten.“ (weiterlesen…)

Sie sind eine Bob Dylan-Coverband. Warum genau dieser Künstler und wie kam es dazu?

Als E-Gitarrist der Johnny Cash Tributband „The Cashbags“ habe ich seit 2008 bei vielen Konzerten der Band eine kleine Gastrolle mit 2-3 Songs als Dylan inne. Die sehr gute Resonanz auf diesen Teil der Show hat mich in diesem Schritt bestärkt. Dass ich mit dieser Musik aufgewachsen und schon von Kindesbeinen an Fan bin, hat sicherlich auch was damit zu tun. Zudem stellt dieses Projekt eine große Herausforderung für mich dar – was gut ist, denn ich bin als Musiker sehr ehrgeizig.

Seit wann sind Sie im Showgeschäft aktiv? (weiterlesen…)

Welche Stilrichtungen umfasst Ihr Portfolio?

Oldies, Evergreens, Pop, Rock, Schlager, 70/80/90er Jahre, Blues, Rock’nRoll und Country bis hin zu den aktuellen Charts.

Was genau macht Ihrer Meinung nach eine gute Band aus – was gehört zum Standard?

Eine gute Band hat die berühmte „Nase für’s Publikum“, denn das will bedient werden. Standardmässig sollte eine Band in jedem Fall pünktlich, zuverlässig und freundlich sein, einen korrekten Umgang mit Veranstalter und Publikum pflegen und natürlich auch angemessen gekleidet sein.

Ihre Band besteht aus drei Personen – kommt es da öfters zu Unstimmigkeiten bei der Auswahl der Lieder? (weiterlesen…)