
Sie sind ein sehr vielseitiger Unterhalter – was umfasst Ihr Portfolio?
Ich trete als Günter, der Gaukler aus der Ortenau, auf und erzähle und komme dabei vom Hütchen auf das Stöckchen. Hüte und Spazierstöcke jongliere er dann auch noch. Ich verbinde alle möglichen Themen mit meinen Jonglagen, Fadenspielen und Musikstücken. Dabei habe ich einen großen Melodienschatz. Ich singe und spiele Balladen, Volksweisen, Trinklieder, Tanzlieder, Tavernenlieder, Schlaflieder, Kinderlieder, Mönch- und Pfaffenlieder, Liebeslieder, Lumpenlieder, Lieder zum Mitmachen, Kuhglockenlieder und Ritterlieder. Zu Gehör bringe ich dabei meinen Dudelsack, das ist eine Schäferpfeife. Meine Lieder begleite ich entweder mit der Gitarrenlaute oder dem Zupfholz. Falls es gewünscht wird, spiele ich auf einer Liebesflöte, lasse seine Kuhglocken erklingen und manchmal die Schnuffelrutsch und ganz oft meine Stimme.
Gaukeleien und Jonglagen führe ich vor mit einer Auswahl aus Schellenkeulen, Bällen, dem Flugstock, Jongliermessern, Diabolos, Yo-Yos, Kettenvögeln, einem Hut, Tellern, Pfannkuchen, Ringen, Teppichklopfern, Handbesen, drei Hüten, Schellenkränzen, Kisten, Bechern und Flaggen.
Die Licht- und Leuchtjonglage zu Musik mit selbstleuchtenden Ringen, Bällen, Diabolos und Poi findet im dunklen oder stark abgedunkelten Raum oder im Freien statt.
Das Feuerspektakel zeige ich zu Musik mit einer Auswahl aus brennenden Töpfen, Pfannen, Stock, Diabolo, Stab, Fackeln, Fächern, Ketten, Schlangen, Peitsche und Seil nur im Freien. Durch die Jonglage und die Objektmanipulationen zum Rhythmus der Musik entstehen Figuren, Bilder und Bewegungsspuren im Raum, die die Elemente Musik, Rhythmus und Bewegung verbinden.
Was genau macht Ihrer Meinung nach einen guten Unterhalter aus – was gehört zum Standard? (weiterlesen…)